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Schwitzen statt Sitzen

Vermittlung und Koordination von gemeinnütziger Arbeit im Landgerichtsbezirk Rottweil.

Kommt es zu dem Fall, dass eine verhängte Geldstrafe uneinbringlich ist, soll dieses Projekt die Ersatzfreiheitsstrafe vermeiden. Die Folgen einer Inhaftierung sind nicht nur für den Betroffenen, sondern auch für die Gesellschaft nicht im Sinne der Rechtsprechung. Durch eine Haftstrafe entstehen soziale Kosten, wie knapper werdende Haftplätze und die allgemeinen Inhaftierungskosten.

Durch das Projekt „ Sitzen statt Schwitzen“ möchten wir diesen Problemen entgegenwirken. Es wandelt uneinbringliche Geldstrafen in gemeinnützige Arbeitsauflagen um. Zudem wird ein Beitrag zur Resozialisierung und persönlichen Weiterentwicklung des Klienten beigetragen.

Im Genaueren bedeutet dies, dass der Klient in seinem sozialen Umfeld belassen wird und Arbeitstugenden erlernen soll, um einen Beitrag zu seiner Resozialisierung zu leisten. Des Weiteren kann der Klient durch „Schwitzen statt Sitzen“ eine Wiedergutmachung seiner Tat durch eine dem Gemeinwohl dienende Tätigkeit erbringen.

Darüber hinaus werden gemeinnützige Arbeiten auch im Zuge gerichtlicher Bewährungsauflagen vermittelt, ebenso wie bei Klienten, deren Verfahren nach § 153 a StPO eingestellt wurde.

Übersicht der Zielgruppe:

  • Personen, die auf Grund einer uneinbringlichen Geldstrafe eine Inhaftierung vermeiden wollen
  • Bei Verfahrensvoreinstellungen nach § 153 a StPO
  • In Folge von richterlichen Bewährungsauflagen
  • Nach Gnadenentscheidungen

Wenn Sie gemeinnützige Arbeit zu verrichten haben, oder eine Einsatzstelle anzubieten haben, dann können Sie sich gerne an unsere Mitarbeiter wenden.

  © 2013 - Verein zur Förderung der Bewährungshilfe im Landgerichtsbezirk Rottweil e.V.