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Soziale Trainingskurse

Finanzierung und Durchführung von Sozialen Trainigskursen ( nach §10 JGG)

Jugendliche und Heranwachsende im Alter von 14 Jahren bis 21 Jahren, die durch straffälliges Verhalten aufgefallen sind, werden durch eine gerichtliche Auflage zur Teilnahme an einem Sozialen Trainingskurs verpflichtet. Häufig tritt solches Verhalten in Gruppen auf und zeigt sich in Form von Schlägereien, Diebstählen, Sachbeschädigungen und Mobbing anderer. Insbesondere werden auch Klienten angesprochen, die auf Grund von unzureichender gesellschaftlicher Integration wiederholt straffällig geworden sind.

Durch das angebotene Programm sollen die sozialen Kompetenzen gefördert und erworben werden. Insbesondere die intensive Auseinandersetzung mit den Straftaten, sowie deren Konsequenzen, soll die Jugendlichen zum Nachdenken anregen und alternative Handlungsmöglichkeiten aufzeigen. Hierzu soll sichergestellt werden, dass Hilfe bei der Überwindung von Verhaltensproblemen geleistet wird. Dabei finden soziale Trainingskurse in Gruppen statt, in denen dennoch auf die individuellen Bedürfnisse eingegangen wird.

Teilnehmer sollen lernen

  • Wie man sich mitteilt, seine Stärken und Schwächen definiert
  • Welche Folgen und Konsequenzen Straftaten haben und somit das eigene Verhalten reflektieren
  • Konflikte frühzeitig zu erkennen und eine angemessene Lösung zu finden
  • Wie ihr Verhalten und ihr Auftreten dem Opfer gegenüber wirkt
  • Nähe und Distanz in der Gruppe aufzubauen
  • Regeln und Normen zu definieren und sich an diese zu halten
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